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FOREX GLOSSAR

Wer frisch in den Forex-Handel einsteigt, mag von der Flut an Fachjargon und branchenspezifischen Begriffen zunächst überfordert, zuweilen gar verwirrt sein. Um Ihnen den Einstieg in die Fachsprache des Forex-Tradings zu erleichtern, haben wir ein Glossar mit sämtlichen Fachwörtern und präzisen Definitionen erarbeitet, das Sie auf Ihrer Reise durch die Welt des Forex-Tradings begleiten wird.

A

  • Abandoned Baby

    Abandoned Baby bezeichnet eine Kerzenformation in der japanischen Candlestick-Chartsanalyse. Die Formation besteht aus drei Kerzen und zeigt eine Trendumkehr an. In einem fallenden Markt folgt ein Doji mit Down-Gap auf eine lange rote Kerze. Der dritte Kerzenkörper ist lang und grün und bildet einen Gap über dem Höchstkurs des Doji.
  • Abschwächung

    Ein leichter Kursrückgang.
  • Accumulation/Distribution-Line

    Die Accumulation/Distribution-Line ist ein technischer Indikator, entwickelt von Mark Chaikin. Chartanalysten versichern sich über diesen Kursveränderungsindikator des zugrunde liegenden Trends eines Wertpapiers. Auch kann der Indikator Kursumschläge prognostizieren, wenn er vom Kurs eines Wertpapiers abweicht.
  • Actionary Waves (Motive Wellen)

    Die Elliott-Wellen-Theorie ist ein Mittel der Marktanalyse. Sie folgt dem Grundgedanken, dass sich an den Märkten in kurzer Zeit ähnliche Muster herausbilden wie in längeren Perioden. Aus diesen Mustern lassen sich Hinweise auf die weitere Marktentwicklung ziehen.
  • ADP Beschäftigungsbericht, exklusive Landwirtschaft

    Geschätzte Änderung der Beschäftigungsrate in Amerika, exklusive des Agrar- und Regierungssektors.
  • Affiliate

    Ein Affiliate ist ein Mitglied des BDSwiss Partnerprogramms. BDSwiss Affiliates setzen Ihr persönliches Onlinenetzwerk (Websites, Social Media) ein, um Traffic auf die BDSwiss-Website weiterzuleiten. Erfolgreiche Weitervermittlungen werden vergütet.
  • Aktie

    Repräsentanz eines Eigentumanteils an einem Unternehmen, der an den Finanzmärkten gehandelt werden kann.
  • Algorithmisches Trading

    Beim algorithmischen Trading bestimmt eine Software das Platzieren von Trades.
  • Alligator

    Ein technischer Indikator, entwickelt von Dr. Bill Williams. Er setzt sich aus 3 gleitenden Durchschnitten zusammen: Den Kiefer des Alligators (blaue Linie) bildet der geglättete gleitende Durchschnitt für 13 Perioden, 8 Perioden in die Zukunft verschoben. Die Zähne des Alligators (rote Linie) bildet der geglättete gleitende Durchschnitt für 8 Perioden, 5 Perioden in die Zukunft verschoben. Die Lippen des Alligators (grüne Linie) bildet der geglättete gleitende Durchschnitt für 5 Perioden, 3 Perioden in die Zukunft verschoben.
  • Altcoin

    Altcoin ist die Abkürzung für Bitcoin Alternative und beschreibt alle Kryptowährungen außer Bitcoin. Altcoins wollen wenigstens einen Bestandteil von Bitcoin ersetzen oder mindestens verbessern. Der Begriff hat sich unter Krypto-Tradern eingebürgert und beschreibt auch heute noch Digitalwährungen mit geringerem Cap.
  • Aggregation

    Das kombinierte Portfolio eines Traders, in dem alle gehaltenen Future Positionen vereinigt werden, um meldepflichtige Positionen und spekulative P&L-Levels transparent zu machen.
  • Arbeitslosenrate

    Prozentsatz der Menschen, die zur Arbeiterschaft zählen, und derzeit ohne Anstellung sind.
  • Arbitrage

    Der gleichzeitige Kauf und Verkauf eines Wertpapiers zu zwei unterschiedlichen Kursen an zwei verschiedenen Märkten, um Profit mit minimalem Risiko zu generieren.
  •  Ausschüttung

    Der Gewinn, den ein erfolgreicher Trade generiert.
  •  Auftragseingänge für langlebige Wirtschaftsgüter

    Ein Wirtschaftsindikator, der allmonatlich vom Bureau of Census herausgegeben wird. Er zeigt an, wie viele neue Aufträge zur kurzfristigen oder zukünftigen Auslieferung physischer Fabrikgüter (langlebiger Wirtschaftsgüter) bei einheimischen Herstellern eingegangen sind. Auftragseingänge für langlebige Wirtschaftsgüter werden jeden Monat in zwei Schritten veröffentlicht: der Fortschrittsbericht zu langlebigen Gütern und die Herstellerlieferungen, Lagerbestände und Aufträge.
  • Asiatische Session

    Die Handelszeit zwischen 0.00 CET und 9.00 CET. Knapp 20% aller Transaktionen werden innerhalb der asiatischen Tradingsession abgewickelt.
  • Asset

    Der Basiswert, an dem ein Terminkontrakt (CFD) fixiert wird. Der Basiswert kann ein Rohstoff, eine Aktie, ein Währungspaar oder ein Index sein.
  • Asset Allocation (dt. Anlageaufteilung)

    Die Asset Allocation ist eine Investmentstrategie, bei der Risiko und Gewinn ausgeglichen werden. Die Assets eines Portfolios werden entsprechend der individuellen Ziele und Risikotoleranz eines Investors zusammengestellt.
  • At the Money (dt. am Geld)

    Wenn ein Trade eine schwarze Null schreibt – der Trader macht weder Profit noch Verlust.
  • ATR (Average True Range)

    Die Average True Range ist ein, von Welles Wilder entwickelter, Indikator zur Messung der Volatilität. Wilder ging davon aus, dass sich hohe ATRs nach einem starken Abwärtstrend (Panik-Verkäufe) an Tiefstpunkten ergeben. Niedrige ATRs entstehen normalerweise an Höchstpunkten und in Konsolidierungsphasen.
  • AUD

    Der Australische Dollar. Landeswährung Australiens, der Weihnachtsinseln, Koskos- (Keeling) Inseln, Kiribati, Nauru, Norfolk-Inseln und Tuvalu. Untergliedert in 100 Cent.
  • Anleihen

    Anleihen oder Schuldverschreibungen, bei denen der Emmittent vom Käufer Geld leiht. Der Nominalwert muss mit den vordefinierten Zinsen zum jeweiligen Fälligkeitsdatum zurückgezahlt werden.
  • Abrechnungskurs

    Der finale Kurs, der täglich neu ermittelt und für einen Terminkontrakt gezahlt wird. Abrechnungskurse benennen den offenen Handelswert, Nachschussforderungen und die Fakturierung von Leistungen. Auch bekannt als Schlusskurs.
  • Auftragseingänge für langlebige Wirtschaftsgüter

    Ein Monatsbericht aus den USA, veröffentlicht vom Census Bureau, der die Änderung des Gesamtwerts aller Erstaufträge für Industrieerzeugnisse außer Transportwaren angibt.
  • Ausführung

    Die Ausführung und Abwicklung eines Trades.
  • Aussie

    Umgangssprache für den Australischen Dollar.
  • Autorisierter Händler

    Ein Finanzinstitut, das eine Genehmigung zur Abwicklung von Transaktionen mit Fremdwährungen unterhält.
  • Automatisiertes Tradingsystem

    Eine Software, die, auf Basis vordefinierter Angaben, Order direkt an elektronische Börsen weiterleitet.
  • Arbeitsproduktivität

    Die Arbeitsproduktivität ermittelt das Wirtschaftswachstum einer Volkswirtschaft. Die Arbeitsproduktivität berücksichtigt die Güter und Dienstleistungen, die in einer Arbeitsstunde produziert werden. So wird über die Arbeitsproduktikivität das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) wiedergegeben. Zuwachs der Arbeitsproduktivität hängt von drei Hauptfaktoren ab: Investition in und Einsparung von Realkapital, neue Technologien und Humankapital.

B

  • Banküberweisung

    Der elektronische Geldtransfer von einem Finanzinstitut zu einem anderen.
  • Baubeginne

    Baubeginne geben an, wie viele neue Wohnbauprojekte während eines bestimmten Monats begonnen wurden. Die Statistik der Baubeginne wird um den 17. jedes Monats vom US-Commerce Department veröffentlicht. Der Bericht schließt auch Baugenehmigungen, Baubeginne und Baufertigstellungen mit ein.
  • Bank für internationalen Zahlungsausgleich (BIZ)

    Ein Zusammenschluss mehrerer Zentralbanken mit Sitz in Basel, Schweiz. Die BIZ erleichtert die Zusammenarbeit zwischen ihren Mitgliedern und unterstützt Zentralbanken dabei, globale Währungs- und Finanzstabilität zu erreichen.
  • Bevollmächtigter

    Eine Person, die das Mandat zur Ausführung von Trades an den Finanzmärkten erhält.
  • Balkendiagramm

    Eine Technik zur Darstellung von Kursen aus dem westlichen Kulturkreis. Balkendiagramme bestehen aus einer vertikalen Linie, die die Preisspanne in einem bestimmten Zeitraum darstellt.
  • Barrel

    Maßeinheit, in der Kontraktgrößen für Brent, Crude Oil und andere Erdölerzeugnisse gemessen werden. Ein Barrel entspricht 42 US-Gallonen.
  • Briefkurs (Ask)

    Der Preis zu dem ein Trader ein Wertpapier einkauft.
  • Briefkurs (Ask rate)

    Auch Preisangebot genannt. Der niedrigste Preis zu dem ein Verkäufer ein Asset verkauft.
  • Basiswährung

    Die zuerst genannte Währung eines Währungspaares wird als Basiswährung bezeichnet: Beim USD/JPY gibt der USD die Basiswährung an.
  • Basiszins

    Der Zinssatz, den eine Zentralbank gegenüber Geschäftsbanken erhebt.
  • Basispunkt

    Ein Prozent von einem Prozent. In der Regel für Änderungen von Zinsraten gebraucht. Hier liegen Referenzwerte oft unter einem 1 Prozent. 1Bp = 0,0001.1.
  • Bruttoinlandsprodukt (BIP)

    Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist der Gesamtwert aller Endprodukte und Dienstleistungen, die innerhalb einer bestimmten Zeit in einer Volkswirtschaft produziert werden. Das BIP wird jährlich ermittelt, kann aber auch auf Quartalsbasis erhoben werden.
  • Bruttoverlust

    Die Gesamtsumme aller verlustreichen Trades.
  • Bruttosozialprodukt (BSP)

    Das Bruttosozialprodukt ist die Schätzung des Gesamtwerts aller Endprodukte und Dienstleistungen, die innerhalb einer bestimmten Zeit mit den Produktionsmitteln eines Landes produziert wurden. Das BSP wird auf Basis folgender Zahlen berechnet: Privatausgaben, inländische Privatinvestitionen, Staatsausgaben, Nettoexporte sowie alle Einnahmen aus überseeischen Investitionen, abzüglich des Einkommens, das ausländische Einwohner innerhalb der Binnenwirtschaft erwirtschaften.
  • Bruttogewinn

    Die Gesamtsumme aller gewinnbringenden Trades.
  • Bär (Baissier)

    Ein Trader, der eine negative Marktentwicklung oder negative Entwicklung eines bestimmten Finanzinstruments erwartet.
  • Baissierende Kerze

    Wenn der Schlusskurs einer Kerze niedriger zeichnet, als ihr Eröffnungskurs. Bearishe Kerzen zeigen eine negative Marktstimmung an.
  • Bärenmarkt (Baisse)

    Bärenmarkt steht für anhaltend fallende Kurse an einem aus verschiedenen Wertpapieren bestehendem Finanzmarkt.
  • Bearish/Baissierend

    Negative Stimmung an den Märkten: Die Märkte oder bestimmte Finanzinstrumente werden fallen.
  • Behavioural Finance

    Teilgebiet der Finanzlehre, das die Entscheidungsprozesse und Verhaltensweisen von Investoren an den Finanzmärkten analysiert.
  • Bitcoin

    Eine dezentralisierte Digitalwährung für Peer-To-Peer Transaktionen. Bitcoin wurde 2009 von einem Programmierer mit dem Pseudonym Satoshi Nakamoto gegründet. Die Menge aller potentiell in Umlauf befindlicher Bitcoins ist auf 21 Millionen begrenzt.
  • Block

    Blöcke bilden das Fundament für Blockchains und Kryptowährungen. Ein Block ist eine Ansammlung von Daten, der sämtliche Transaktionen innerhalb eines bestimmten Zeitraums listet.
  • Blockchain

    Blockchains sind digitalisierte, dezentralisierte und öffentlich einsehbare Ledger aller Krypto-Transaktionen.
  • Blue Chip

    Hochqualitative Aktien der größten und bekanntesten Unternehmen.
  • Bollinger Bands

    Ein von John Bollinger entwickelter technischer Indikator. Das obere und untere Band liegt zwei Standardabweichungen über und unter dem gleitenden Durchschnitt. Bollinger Bands messen die Volatilität und veranschaulichen Kursextreme.
  • Börsenhändler

    Ein Börsenmitglied, das am Parkett einer Börse unabhängig auf eigene Rechnung handelt.
  • Break-Even

    Break-Even beschreibt den Moment, in dem eine Transaktion eine schwarze Null schreibt.
  • Breakaway (bearish)

    Eine bearishe Umkehrformation aus fünf Kerzen. Der Körper der ersten Kerze ist lang und grün und verläuft Richtung Aufwärtstrend - sie charakterisiert die Stärke des Bullenmarktes. Auch die zweite Kerze ist grün, von durchschnittlicher Größe und hat einen Upper-Gap - sie bestätigt den Aufwärtstrend. Die dritte und vierte Kerze haben durchschnittlich große, grüne Körper und zeichnen höher als der vorige Schlusskurs. Zuletzt entsteht ein langer roter Kerzenkörper, der den Gap der ersten beiden Kerzen einschließt.
  •   Breakaway (bullish)

    Eine bullishe Umkehrformation aus fünf Kerzen. Die erste Kerze ist lang und rot und verläuft in Richtung des Abwärtstrends - sie charakterisiert die Stärke des Bärenmarktes. Auch die zweite Kerze ist rot, von durchschnittlicher Größe und hat einen Down-Gap - sie bestätigt den Abwärtstrend. Die dritte und vierte Kerze haben durchschnittlich große, rote Körper und schließen niedriger als der vorige Schlusskurs. Zuletzt entsteht ein langer grüner Kerzenkörper, der den Gap der ersten beiden Kerzen einschließt.
  • Breakaway Gap

    Ein Breakaway Gap steht am Anfang starker Kursbewegungen und wird von hohem Volumen getragen.
  • Brent Oil

    Eine Form süßen Rohöls, das als Benchmark für die Preisbildung anderer Rohöle dient.
  • BIP

    Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist der Gesamtwert aller Güter und Dienstleistungen, die eine Volkswirtschaft innerhalb eines Jahres erwirtschaftet. Das BIP wird jährlich ermittelt, kann aber auch pro Quartal erhoben werden.
  • Broker

    Ein Unternehmen oder eine Person, die im Auftrag von Finanz- und kommerziellen Institutionen und/oder Privatpersonen Buy- und Sell-Order ausführt.
  • Baugenehmigungen

    Jeden Monat veröffentlicht das Australian Bureau of Statistics die Zahl aktueller Baugenehmigungen.
  • Börsenkurs

    Die aktuelle Notierung eines Währungspaars.
  • Baubewilligungen

    In Amerika veröffentlicht das Census Bureau monatlich die Zahl der Baubeginne und Baubewilligungen im Vormonat.
  • Haussierende Kerze

    Wenn der Schlusskurs einer Kerze höher zeichnet, als ihr Eröffnungskurs. Bullishe Kerzen zeigen eine positive Marktstimmung an.
  • Bullenmarkt

    Bullenmarkt steht für einen Aktienmarkt, an dem die Kurse anhaltend steigen oder steigende Kurse erwartet werden.
  • Bullenfalle

    Ein kurzzeitiger Breakout über einen Höchststand hinweg, der zu Buy-Engagements verleitet. Nach dem trügerischen Breakout laufen die Kurse jedoch in die entgegengesetzte Richtung.
  • Haussierend/Bullish

    Positive Stimmung an den Märkten: Die Märkte oder bestimmte Finanzinstrumente werden steigen.
  • Bullishe Trendwende

    Kursformationen, die das Ende eines Abwärtstrends und den Beginn eines Aufwärtstrends signalisieren.
  • Buy-Limit

    In der Annahme, dass die Kurse steigen werden, wird eine Buy-Limit-Order platziert. Dies ist eine vorgemerkte Order, mit der zu einem vorgegebenen Kurs gekauft werden soll, der niedriger ist als der Börsenkurs.
  • Buy-Order

    Eine Order zum Kauf eines Finanzinstruments.

C

  • Cable

    Ein umgangssprachlicher Ausdruck unter Forex-Tradern für den Wechselkurs zwischen US-Dollar und Britischem Pfund. Der Begriff entstand vermutlich zur Zeit der Einführung des Telegrafen zur Mitte des 19. Jahrhunderts. Das Pfund war die maßgebende Währung jener Zeit. Transaktionen zwischen Pfund und Dollar wurden über das Transatlantikkabel abgewickelt.
  • CAD

    Kanadischer Dollar. Die Landeswährung Kanadas. Unterteilt in 100 Cent.
  • Caixin-PMI für verarbeitendes Gewerbe

    Ein monatlich von Markit herausgegebener Wirtschaftsbericht, der aus einer Umfrage unter knapp 400 Einkaufsmanagern aus China erhoben wird. Ein Wert über 50 signalisiert Expansion des Produktionssektors und der Wirtschaft im Allgemeinen, während ein geringerer Wert als 50 Schrumpfung anzeigt.
  • Carry-over Gebühr

    Gebühr für die Lagerung physischer Rohstoffe.
  • Cashflow

    Gelder, die einem Unternehmen zu- und abfließen.
  • CB-Verbrauchervertrauen

    Das Verbrauchervertrauen (Consumer Confidence Index/CCI) ist eine monatlich erscheinende Statistik des US Conference Boards - einer hochgeschätzten, gemeinnützigen Unternehmensgruppe. Der CCI ist ein einflussreicher Indikator, der aus einer Umfrage bei über 5000 Haushalten gebildet wird. Er soll einen Eindruck von der relativen finanziellen Gesundheit, Kaufkraft und dem Vertrauen eines durchschnittlichen amerikanischen Konsumenten in die Wirtschaft vermitteln.
  • Channels

    Ein technisches Analysewerkzeug, das ähnlich wie eine Trendline funktioniert: Gelegentlich schwanken die Kurse zweier parallel verlaufender Linien - der Basis-Trendlinie und dem Channel oder der Return Line. Mit Channels können Buy/Sell-Signale erzeugt und Kursziele errechnet werden.
  • Chart

    Eine graphische Darstellung von Kursen. Es gibt Kerzen-, Bar- und Linien-Charts.
  • Chartist

    Ein Anleger, der Charts oder Graphen über den Kursverlauf oder die Notierungen eines Finanzinstruments nutzt, um Aussgaen über zukünftige Trendentwicklungen zu treffen.
  • CHF

    Schweizer Franken. Die Landeswährung der Schweiz und Liechtensteins. Untergliedert in 100 Rappen.
  • Chicago PMI

    Der Chicago Purchasing Managers Index ist eine monatlich erscheinende Umfrage unter Einkaufsmanagern (in Illinois, Indiana und Michigan), die um die Bewertung des Arbeitsmarkts, der betrieblichen Leistung, Auftragseingängen, Preisen, Zulieferungen und Lagerbeständen gebeten werden. Ein Wert über 50 wirkt sich bullish auf den US-Dollar aus. Ein Wert unter 50 bearish. Der Bericht wird jeden Monat von der ISM-Chicago Inc. veröffentlicht.
  • Claimant Count - UK

    Ein Monatsbericht über die Arbeitslosenrate im Vereinten Königreich. Herausgegeben wird die Statistik vom Office of National Statistics (ONS) Großbritanniens.
  • CNY

    Chinesischer Yuan Renminbi. Die Landeswährung der Volksrepublik China. Untergliedert in 10 Jiao und 100 Fen.
  • Contrarian Trading

    Dem Contrarian Trading liegt folgendes Konzept zu Grunde: wenn die Mehrheit der Trader von einer bestimmten Markttendenz überzeugt ist, liegen sie in der Regel falsch. Ein echter Contrarian wird in dieser Situation gegenläufig traden.
  • Corrective Wave

    In der Wellen-Theorie von Ralph Nelson Elliott, definiert eine Corrective Wave eine Welle, die gegen den Trend verläuft. Die Wellen 2, 4 und a-b-c gelten als Corrective Waves.
  • Cover

    Das Schließen einer Leer-Position durch den Kauf einer Währung oder von Anlagewerten, die ohne Deckung verkauft wurden.
  • Crude Oil Inventories (Rohöllagerbestände)

    Crude Oil Inventories sind eine wöchentlich erscheinende Statistik, die die Änderung der Rohöllagerbestände (Barrels) erfasst. Sie schließt nationale Bestände sowie zollrechtlich abgefertigte Rohölbestände in Raffinerien, Pipelines, Tanks und auf dem Transportweg befindliche Lagerbestände ein. Die Statistik wird von der Energy Information Administration herausgegeben.
  • Cycle Lines

    Ein technisches Analysewerkzeug, das, zur Prognose zukünftiger Zyklen, auf einer Kurs-Chart immer im selben Abstand vertikale Linien zeichnet.
  • Cyprus Securities and Exchange Commission (CySEC)

    Eine unabhängige öffentliche Börsenaufsichtsbehörde, die den Anlagemarkt sowie Wertpapiertransaktionen kontrolliert. Agiert ausghend von der Republik Zypern.

D

  • Deutsche Bundesbank

    Die Deutsche Zentralbank.
  • Dänische Krone (DKK)

    Die Landeswährung Dänemarks, Grönlands und der Färöer-Inseln. Untergliedert in 100 øre.
  • DAX

    Im Deutschen Aktien Index werden die jeweils 30 größten deutschen Aktien eingetragen.
  • Diskontsatz

    Der Diskontsatz ist der Leitzins, zu dem eine Zentralbank Geld an Geschäftsbanken verleiht. Diese Darlehen erfolgen in der Regel in Form von kurzfristigen Krediten.
  • Day-Trading

    Das Eröffnen und Schließen von Positionen auf einem Markt innerhalb eines Handelstages.
  • Defizit

    Übersteigen die Schulden den Wert eines Assets oder ist der Verlust höher als der Profit, wird ein Investor mit einem Defizit belastet.
  • Devisenmarktintervention

    Mit dem Kauf oder Verkauf der eigenen Währung am Devisenmarkt beeinflusst eine Zentralbank den Wechselkurs gegenüber anderen Währungen. Der Kauf oder Verkauf am Devisenmarkt wird Devisenmarktintervention genannt.
  • Differenzkontrakt (Contract for Difference/CFD)

    Ein Differenzkontrakt gehört zur Gruppe der Derivate. Mit Differenzkontrakten können Trader mit Assets spekulieren, ohne diese selbst zu besitzen. Im Grunde stellt ein Differenzkontrakt einen Vertrag zwischen einem Investor und einem Kapitalanlageunternehmen dar. Sobald der Vertrag abläuft, tauschen beide Parteien die Differenz zwischen Eröffnungs- und Schlusskurs eines bestimmten Assets aus.
  • Deflation

    Deflation ist die Kontraktion der Geldmenge in einer Volkswirtschaft und damit das Gegenteil von Inflation. In Deflationszeiten sind die Kaufkraft einer Währung sowie die Löhne höher als dies sonst der Fall gewesen wäre.
  • Derivat

    Ein Derivat ist ein Finanzinstrument, das börslich oder außerbörslich gehandelt wird. Der Preis eines Derivats hängt direkt vom Wert eines oder mehrerer zugrunde liegender liegender Wertpapiere, Aktienindizes, Titel, Rohstoffe, anderer sekundärer Instrumente oder anderer vereinbarter Preisindices bzw. Verträge ab.
  • Demokonto

    Ein Handelskonto, das mit virtuellem Geld operiert. Trader haben mit einem Demokonto die Möglichkeit, die Märkte sowie eine bestimmte Tradingplattform kennen zu lernen, bevor sie mit echtem Geld und einem Live-Trading-Account starten.
  • Depression

    Eine Depression ist ein ernstzunehmender, langanhaltender Abschwung im Konjunkturzyklus. Die Wirtschaftswissenschaften definieren "Depression" gemeinhin als extreme Rezession, die sich über zwei oder mehr Jahre erstreckt.
  • Durchschnittlicher Stundenverdienst

    Eine Statistik, die die Veränderung des Arbeitslohnes erfasst. Der Agrarsektor ist von der Erhebung ausgeschlossen. Der durchschnittliche Stundenverdienst wird monatlich vom Bureau of Labor Statistics veröffentlicht.
  • Derivat

    Ein Finanzkontrakt, dessen Wert von der Performance eines oder mehrerer Basiswerte abhängt. Basiswerte können sein: Aktien, Anleihen, Rohstoffe und Indizes.
  • Diskontsatz

    Der Zinssatz, den die US-Notenbank von Mitgliedsbanken für Darlehen erhebt.
  • Divergenz

    Bei der technischen Analyse fällen Trader Transaktionsentscheidungen indem sie Divergenzen aufdecken. Divergenzen sind Unterschiede in der Kursrichtung, die ein entsprechender Indikator anzeigt, und dem realen Kurs einer Aktie.
  • Deutschlands Flash Einkaufsmanagerindex (EMI) für Dienstleistungen/verarbeitendes Gewerbe

    Die Einschätzung des Einkaufsmanagerindex (EMI) für ein Land wird jeden Monat auf der Basis von knapp 85% aller EMI-Umfragen ermittelt. Die Schätzung soll eine präzise Angabe des endgültigen EMI vorantreiben.
  • Deutscher Ifo-Geschäftsklimaindex

    Monatliche Erhebung, die zu den aktuellen Wirtschaftsbedingungen befragt und einen Ausblick für die nächsten 6 Monate ermittelt. Jeden Monat vom Ifo Institut für Wirtschaftsforschung veröffentlicht.
  • Deutschlands Einzelhandelsumsätze

    Deutschlands Einzelhandelsumsätze messen die Änderung der inflationsbereinigten Einzelhandelsumsätze der Volkswirtschaft, exklusive der Automobilindustrie und Tankstellen. Sie sind ein Primärindikator für Konsumausgaben, die einen Großteil der Wirtschaftskraft ausmachen. Ein höherer Wert als erwartet gilt als positiv/bullish für den EUR, während sich ein niedrigerer Wert als erwartet negativ/bearish auf den EUR auswirkt.
  • Dividende

    Ein Teil der Unternehmensgewinne, die an alle Aktieninhaber ausgeschüttet werden.
  • DJIA (Dow Jones Industrial Average)

    Ein Aktienindex, in den die 30 Aktien der größten amerikanischen Unternehmen eingetragen werden. Der DJIA basiert auf Charles Dows Railroad Average von 1884, der aus neun Eisenbahn- und zwei Industrieaktien bestand. Schon im Jahr 1928 waren in diesen Index 30 Aktien eingetragen. Der DJIA ist ein Börsenbarometer und beurteilt die Wirtschaftsgesundheit Amerikas.
  • Doji

    Eine Kerzenformation der japanischen Kerzenchart-Technik, bei der der Eröffnungs- und der Schlusskurs gleich (oder beinahe gleich) zeichnen. Ein Doji gleicht einem Kreuz, einem umgedrehten Kreuz oder Pluszeichen und zeigt einen unentschlossenen Markt an.
  • Double Bottom

    Ein Umkehrmuster in der technischen Analyse. Nach einem Abwärtstrend unterschreitet der letzte Tiefststand den vorherigen Tiefststand nicht und die Kurse steigen über den letzten Höchststand.
  •  Double Top

    Eine Umkehrformation in der technischen Analyse. Nach einem Aufwärtstrend übersteigt der letzte Höchststand den vorherigen Höchststand nicht und die Kurse fallen unter den letzten Tiefststand.
  • Dovish (dt. gemäßigt)

    Der Begriff "dovish" beschreibt den Ton, den Währungspolitiker anschlagen, wenn sie über die Inflationsrate sprechen. Eher gemäßigtere Äußerungen legen nahe, dass die Bank keine drastischen Maßnahmen zur Regulierung des Leitzinses ergreifen wird.
  • Dow Theory

    Die Dow-Theorie ist ein Fundament der technischen Analyse, das Charles H. Dow entwickelt hat. Zusammen mit Edward Jones und Charles Bergstresser gründete er die Dow Jones & Company Inc. und entwickelte den Dow Jones Industrial Average.
  • Downtrend Channel

    Ein Werkzeug der technisches Analyse, bei dem Kurse zwischen zwei Parallellinien abwärts tendieren.
  • Drawdown

    Fällt der Kurs eines Finanzinstruments, wird die Spanne zwischen Scheitel und Tief als Drawdown bezeichnet.

E

  • Ergebnis pro Aktie (EPS)

    Der Anteil am Gewinn eines Unternehmens, der an alle im Umlauf befindlichen Stammaktien ausgeschüttet wird.
  • Ermessensbasiertes Trading

    Trading auf Basis der Erfahrung und Intuition eines Investors. Der Investor entscheidet entsprechend der aktuellen Marktlage, ob er einen Trade setzt oder nicht.
  • Einzelhandelsumsätze

    Aggregierte amerikanische Einzelhandelsumsätze, ohne Auto- und Kraftstoffverkäufe. Letztere sind aufgrund ihrer hohen Volatilität ausgeschlossen. Die Zahlen werden allmonatlich, knapp zwei Wochen nach dem Referenzmonat, vom US Department of Commerce veröffentlicht. Da Konsumausgaben mehr als zwei Drittel der amerikanischen Wirtschaft ausmachen, stellen die Einzelhandelsumsätze einen wichtigen Indikator für die Gesundheit der Gesamtwirtschaft dar.
  • Effektiver Wechselkurs

    Der Versuch, die Auswirkungen des Wechselkurses auf die Handelsbilanz eines Landes durch Kursschwankungen gegenüber anderen Währung zusammenzufassen.
  • Elliott Wave

    Die Elliott Wave-Theorie ist nach Ralph Nelson Elliott benannt. Er fand heraus, dass durch die Beobachtung und das Aufdecken wiederkehrender Wellenmuster Prognosen über Bewegungen an den Aktienmärkten gewonnen werden können.
  • ECN Broker

    Ein Broker, der den direkten Austausch mit anderen Teilnehmern am Währungsmarkt über Electronic Communication Networks (ECNs) ermöglicht.
  • Elektronische Order

    Eine Order, die elektronisch (ohne einen Broker) über das Internet oder ein elektronisches Handelssystem ausgeführt wird.
  • Elektronisches Handelssystem

    Handelssysteme, die Börsen das digitale Trading ihrer Produkte ermöglichen.
  • Equity

    1) Im Kontext des Margin-Tradings: Der Wert eines Wertpapiers auf einem Margenkonto, abzüglich des vom Broker geliehenen Betrags.
    2) Eine Aktie oder ein anderes Wertpapier mit Anteilswert. Bei einem Privatunternehmen (das nicht öffentlich gehandelt wird) außerbörsliche Unternehmensbeteiligung genannt.
  • Eröffnungskurs

    Der Einstiegskurs zu Beginn einer Trading-Periode (Zeitfenster).
  • Eröffnungs-Range

    Der Kursbereich, innerhalb dessen Buy- und Sell-Transaktionen während des Börsenstarts ausgeführt wurden.
  • Exchange Traded Fund (ETF) (dt. Börsengehandelter Fonds)

    Ein ETF oder Exchange-Traded Fund ist ein marktgängiges Wertpapier - ein Indexfonds, der sich an einem Index, einem Rohstoff, Anleihen oder einem Asset-Korb orientiert. Anders als gewöhnliche Fonds, wird ein ETF wie eine Aktie an der Börse gehandelt.
  • Ersteinschuss

    Der Betrag, den ein Teilnehmer am Terminmarkt auf einem Margenkonto zurücklegen muss, wenn eine Order zum Kauf oder Verkauf eines Forex-Paares oder CFDs platziert wurde.
  • Expert Advisor

    Ein Script, das mit geringer oder ohne manuelle Steuerung Analyse- und Handelsprozesse auf einer Tradingplattform ausführt.
  • Exposition

    Der Begriff bezieht sich auf den in einem Wertpapier angelegten Betrag und das damit verbundene Marktrisiko.

F

  • Failure Swing

    Ein Umkehrmuster. Während eines Aufwärtstrends, der sich in sukzessive ansteigenden Höchstständen und höher zeichnenden Tiefstständen auszeichnet, kann das letzte Hoch den vorherige Höchststand nicht übersteigen und der Kurs fällt unter den letzten Tiefststand.
  • Federal Open Market Committee (FOMC)

    Das Federal Open Market Committee (FOMC) ist der Zweig des Federal Reserve Boards, der den geldpolitischen Kurs für Amerika festlegt.
  • Folgeanträge auf Arbeitslosenhilfe

    Eine Statistik aus Amerika, die die Zahl der Menschen, die Arbeitslosenhilfe beziehen, erfasst. Ein hoher Wert wirkt sich negativ auf den US-Dollar aus, während ein niedriger Wert positiv ist. Der Bericht wird jeden Monat vom US Department of Labour veröffentlicht.
  • Fibonacci

    Ein bekanntes Tool, das technische Analysten nutzen, um auf Basis der Fibonacci-Zahlen mögliche Unterstützungs- oder Widerstandslevel aufzudecken. Die Fibonacci-Zahlen sind auf verschiedene Weisen miteinander verwoben: So ist zum Beispiel jede Zahl annähernd 1,618 Mal so groß wie die vorherige Zahl.
  • Fibonacci-Zahlen und -Folgen

    Unendlich viele Zahlen, bei denen jede Zahl die Summe der beiden vorangehenden Zahlen ergibt. Die Folge lautet: 1, 1, 2, 3, 5, 8, 13, 21, 34, 55, 89, 144, 233 etc.
  • Fibonacci-Retracement

    Ein technisches Analysewerkzeug, das in steigenden Märkten ausgehend vom Tief zum Hoch angewandt wird. In sinkenden Märkten ausgehend vom Hoch zum Tief. Die Horizontallinien geben die Fibonacci-Retracement-Levels (Bereiche) an: 0.236, 0.382 und 0.618.
  • Fill

    Der Begriff Fill beschreibt das Ausführen einer Order auf einer Trading-Plattform.
  • Fill or Kill

    Möchte ein Investor eine Transaktion zu einem ganz bestimmten Kurs ausführen, setzt er eine Fill or Kill-Order: Kann diese Limit-Order nicht zum gewünschten Kurs ausgeführt werden, wird sie annulliert oder: gekillt.
  • Finanzinstrument

    Alle Arten handelbarer Assets. Zum Beispiel: Währungen, Futures, Optionen und CFDs.
  • Flat

    Der Moment in dem ein Trader keine laufenden Positionen mehr am Markt hat.
  • Freier Wechselkurs

    Ein Wechselkurs, der nicht festgelegt ist, sondern sich dem Angebot und der Nachfrage einer Währung im Verhältnis zu einer anderen Währung anpasst.
  • FOMC-Sitzungsprotokoll

    Das Protokoll der jüngsten Sitzung des FOMC gibt Einblick in die zukünftige Leitlinie des amerikanischen Leitzinses. Das Protokoll wird acht Mal pro Jahr von der US-Notenbank veröffentlicht.
  • Force Index

    Der Force Index ist ein Oszillator, der über und unter Null pendelt. Er kombiniert Kursbewegungen mit dem Handelsvolumen, um die Stärke von Kursbewegungen zu beurteilen und potenzielle Trendwenden zu erkennen.
  • Forex

    Am Forex-Markt können Marktteilnehmer Währungen kaufen, verkaufen, tauschen und auf deren Kursverläufe spekulieren.
  • Forex Chart

    Ein digitaler Chart, der Kursbewegungen von Währungspaaren visualisiert. Investoren orientieren ihre Handelsentscheidungen unter anderem an Forex Charts.
  • Forex Scalping

    Forex Scalping ist eine Tradingstrategie, bei der ein Währungspaar gekauft oder verkauft wird. Die Währungspositionen werden dann für kurze Zeit gehalten, um Profit zu generieren.
  • Forint (HUF)

    Landeswährung Ungarns. Untergliedert in 100 Filler.
  • Fractals

    Fractals sind von Bill Williams entwickelte Muster, die der Prognose von Trendwenden in aktuellen Trendverläufen dienen. Ein Fractal-Muster besteht aus fünf Bars.
  • Fundamentalanalyse

    Die Fundamentalanalyse ist eine Methode zur Ermittlung des intrinsischen (fairen) Werts von Wertpapieren. Zur Preisbestimmung werden zugehörige Wirtschafts-, Finanz- und weitere qualitative sowie quantitative Daten erhoben.

G

  • G20-Gipfel

    Beim G20-Gipfel treffen sich die Staatsoberhäupter, Finanzminister und Zentralbank-Direktoren der 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer.
  • Gap

    Ein Gap ist eine Kurslücke auf einem Chart. Gaps treten auf, wenn sich der Kurs einer Aktie plötzlich und stark nach oben oder unten bewegt, ohne dass die Aktie innerhalb dieser Bewegung gehandelt wird.
  • GBP

    Pfund Sterling. Landeswährung des Vereinten Königreichs, Großbritannien und Nordirland, Guernsey, Isle of Man und Jersey. Untergliedert in 100 Pence.
  • Geldkurs

    Der Kurs, zu dem ein Trader ein Finanzinstrument verkauft. Der Begriff bezieht sich auch auf den Verkaufspreis eines Assets.
  • Geschäftsklima

    Ein Monatsbericht, der das aktuelle Geschäftsklima und die Geschäftserwartungen für die folgenden 6 Monate erfasst.
  • Gleitende Durchschnitte

    Es gibt verschiedene gleitende Durchschnitte. Ihnen allen ist aber ein Gebrauchszweck gemein: Technische Trader glätten mit gleitenden Durchschnitten die täglichen Kursschwankungen oder “Noise”, um aktuelle Trends eines Finanzinstruments zu visualisieren.
  • Go Long

    Der Kauf eines Finanzinstruments in der Erwartung, dass der Kurs steigen wird.
  • Go Short

    Der Verkauf eines Finanzinstruments in der Erwartung, dass der Kurs fallen wird.
  • Golden Cross

    Ein bullisher Begriff, der einen oder mehrere kurze gleitende Durchschnitte beschreibt, die sich mit einem längerfristigen gleitenden Durchschnittt kreuzen. Erzeugt in der Regel ein Buy-Signal.
  • Good till Cancelled (GTC) (dt. gültig bis auf Widerruf)

    Eine ausstehende Order, die bestehen bleibt, bis sie von einem Trader ausgeführt oder anulliert wird.
  • Gegenwährung

    Die zweite Währung eines Währungspaares. Auch Notierungswährung genannt.
  • Getrennt geführtes Konto

    Ein spezielles Konto, auf dem die Assets eines Kunden zum Trading von Terminkontrakten getrennt vom Konto des Brokers oder Unternehmens aufbewahrt werden. Auch Customer Segregated Funds genannt.
  • Grid

    Ein MT4/MT5 Chart-Muster. Wenn Grid aktiviert ist, wird die Preis-Chart als Grid angezeigt.
  • Gewinnmitnahme

    Das Schließen einer Position, um den Gewinn zu kassieren.
  • Geschlossene Position

    Wenn eine Position geschlossen ist, wurde die Transaktion abgewickelt - unabhängig davon, ob die Position lang- oder kurzfristig, profitabel oder verlustreich war.

H

  • Halifax HPI

    Der Halifax House Price Index ermittelt die Veränderung der Häuserpreise in ganz Großbritannien. Der Index wird monatlich von der Halifax Bank of Scotland als annuallisierter Wert veröffentlicht.
  • Hammer

    Der Hammer gehört zu den japanischen Candlestick-Mustern. Ein Hammer am Ende eines Abwärtstrends oder Kursrückgangs signalisiert eine potenzielle bullishe Trendwende.
  • Handelsbilanz

    Die Differenzsumme aus den Exporten und Importen eines Landes. Überwiegende Exporte ergeben ein Handelsplus. Höhere Importe als Exporte ein Handelsdefizit.
  • Harami

    Ein Kerzenmuster, bestehend aus zwei Kerzen, das Höchst- und Tiefststände markiert. Die zweite Kerze in dieser Formation liegt innerhalb des Kerzenkörpers der vorherigen Session.
  • Hartgeld

    Alle großen Weltwährungen, die gehandelt und ohne Umstände in eine andere Währung eingetauscht werden kann.
  • Hawkish (dt. offensiv)

    Der Begriff "hawkish" beschreibt den Ton, den Währungspolitiker anschlagen, wenn sie über die Inflationsrate sprechen. Im Deutschen bedeutet er etwa eine "offensive Haltung". Ein offensives Statement seines der Entscheidungsträger einer Zentralbank impliziert eventuell drastische Maßnahmen zur Steigerung des Leitzinses.
  • Head and Shoulders

    Ein Head and Shoulders-Muster beschreibt in der technischen Analyse eine besondere Chartformation, die eine Trendwende von bullish auf bearish beschreibt. Sie besteht aus 3 Hochs und 2 Tiefs. Der Höchstpunkt wird als Head bezeichnet, das Hoch links vom Höchstpunkt als Left-Shoulder und das Hoch rechts vom Höchstpunkt als Right-Shoulder.
  • Hedgegeschäft

    Hedging beschreibt das Setzen zweier gegenläufiger Investitionen, um Verluste im Fall von Preisschwankungen zu minimieren.
  • Hochfrequenzhandel

    Automatisiertes Trading, bei dem viele Trades mit großem Volumen und in hoher Geschwindigkeit gesetzt werden.
  • Hebel

    Mit einem Hebel kann der Einsatz eines Trades oder Investments durch ein Darlehen vom Broker vervielfacht werden. Wird mit Hebel getradet, leiht sich der Trader Geld von seinem Broker. Das Saldo auf dem Konto des Traders dient dabei als Kreditsicherheit. Das Trading mit Hebel kann sowohl Gewinne wie auch Verluste multiplizieren. Hebel werden stets als Verhältnisse angegeben: Bei einem Hebel von 1:100 wird die Kaufkraft entsprechend um das 100fache erhöht.
  • Höchstkurs

    Der höchste Kurs, zu dem ein Finanzinstrument während eines bestimmten Zeitraums gehandelt wird.
  • HKD

    Hong Kong Dollar. Währung der chinesischen Sonderverwaltungszone Hong Kong. Untergliedert in 100 Cent.
  • Handelsbilanz

    Die Gegenüberstellung von Exporten und Importen einer Volkswirtschaft innerhalb eines bestimmten Zeitraums.

I

  • Ichimoku Kinko Hyo

    Ein technischer Indikator, mit dem das Momentum und zukünftige Unterstützungs- und Widerstands-Level gemessen werden. Der Ichimoku-Indikator besteht aus fünf Linien: Tenkan-Sen, Kijun-Sen, Senkou Span A, Senkou Span B und Chickou Span. Mit diesem Indikator können Trader Trend, Momentum sowie Unterstützungs- und Widerstands-Level eines Assets ohne weitere Indikatoren bestimmen.
  • IWF (Internationaler Währungsfonds)

    Der Internationale Währungsfonds, oder IWF, fördert die internationale Finanzstabilität und Währungszusammenarbeit. Zudem erleichtert der IWF den internationalen Handel, fördert die Beschäftigung sowie nachhaltiges Wirtschaftswachstum und hilft bei der weltweiten Armutsbekämpfung. Der IWF unterliegt der Verantwortung seiner 189 Mitgliedsländer.
  • Implizite Volatilität

    Die implizite Volatilität gibt die Erwartungen für die zukünftige Volatilität eines Wertpapierkurses an. Generell steigt die implizite Volatilität, wenn die Märkte bearish sind und Investoren davon ausgehen, dass der Kurs eines Assets mit der Zeit sinken wird. Die implizite Volatilität sinkt bei bullishen Märkten, wenn Investoren glauben, dass der Kurs eines Assets mit der Zeit steigen wird.
  • Impulswellen

    In der Elliott-Wellen-Theorie treiben Impulswellen den Trend voran.
  •  Index

    Ein Marktindex ist der Gesamtwert verschiedener Aktien oder Anlageinstrumente. Ein Index ermittelt den Gesamtwert einer Wertpapiergruppe gegenüber ihrem Einstiegswert an einem bestimmten Tag. Marktindizes repräsentieren einen gesamten Aktienmarkt und zeichnen mit der Zeit die Entwicklung eines Marktes auf.
  • Indikator

    Indikatoren sind Statistiken, die aktuelle Marktbedingungen messen sowie Finanz- und Konjunkturtrends prognostizieren.
  • Inflation

    Die Inflationsrate gibt an, wie stark die Preise für Güter und Dienstleitungen innerhalb einer Volkswirtschaft steigen und wie stark folglich die Kaufkraft der Währung sinkt. Zentralbanken wollen die Inflation in Grenzen halten, aber auch Deflation vermeiden, um die Wirtschaft im Gleichgewicht zu halten.
  • Intermarket-Analyse

    Eine technische Analysemethode, die die Korrelationen zwischen den vier großen Assetklassen untersucht: Aktien, Anleihen, Rohstoffe und Währungen.
  • Intermediate Cycle

    In der Zeitzyklusanalyse erstrecken sich Intermediate Cycles über einige Wochen bis Monate. Intermediate Cycles werden durch die Messung des Zeitintervalls zwischen den Tälern des Zyklus (Tiefs) auf der X-Achse der Kurs-Chart aufgedeckt.
  • Innere Trendlinie

    Die innere Trendlinie kreuzt den Kursverlauf und verbindet, statt der extremen Tiefs (Aufwärtstrendlinie) oder extremen Hochs (Abwärtstrendlinie), die internen Hochs und Tiefs.
  • Internationaler Währungsfonds

    Der Internationale Währungsfonds, oder IWF, fördert die internationale Finanzstabilität und Währungszusammenarbeit. Zudem erleichtert der IWF den internationalen Handel, fördert die Beschäftigung sowie nachhaltiges Wirtschaftswachstum und hilft bei der weltweiten Armutsbekämpfung. Der IWF unterliegt der Verantwortung seiner 189 Mitgliedsländer.
  • Intraday-Trading

    Intraday bedeutet "taggleich". Intraday-Kursbewegungen sind besonders für kurzfristige Trader interressant, die viele Trades innerhalb eines Handelstages abwickeln möchten.
  • ISM Einkaufsmanagerindex für verarbeitendes Gewerbe

    Eine Monatsumfrage, bei der Einkaufsmanager um eine Bewertung der Geschäftsaktivität im Produktionssektor gebeten werden. Sie werden zur Produktionsleistung, der Beschäftigungslage, neuen Aufträgen, Preisen, Zulieferungen und Lagerbeständen befragt. Ein Wert höher als 50 gibt ein bullisches Signal für den US-Dollar, während sich ein niedrigerer Wert bearish auswirkt. Der Index wird monatlich vom Institute of Supply Management veröffentlicht.
  •   ISM Einkaufsmanagerindex für das nicht-verarbeitende Gewerbe

    Der Einkaufsmanagerindex für das nicht-verarbeitende Gewerbe des Institute of Supply Management (ISM) ist ein Sammelindex, der als Indikator für die gesamtwirtschaftliche Entwicklung des nicht-verarbeitenden Sektors ermittelt wird.

J

  • Januar-Barometer

    Die Theorie besagt: Schneidet der Aktienmarkt im Januar gut ab, wird auch das Jahresende gut abschneiden. Umgekehrt werden die Aktienkurse am Ende des Jahres schwächer notieren, wenn der Januar niedrig abschneidet.
  • Japanische Kerzencharts

    Eine Charting-Methode, der in jüngster Zeit große Aufmerksamkeit zuteil wurde, da Kerzencharts visuell ansprechender sind als andere Bar-Charts. Auch sind sie generell einfacher zu lesen und interpretieren.
  • Japanischer Yen (JPY)

    Die Landeswährung Japans – die am drittmeisten getradete Währung am Forex-Markt.
  • JOLTS Stellenausschreibungen

    Eine Erhebung vom United States Bureau of Labour Statistics, die die Anzahl offener Stellen ermittelt. Jeden Monat werden Daten von Arbeitgebern, Einzelhändlern und verschiedenen Büros gesammelt. Die JOLTS Stellenausschreibungen werden monatlich und regions- und industriespezifisch veröffentlicht.

K

  • K Wave (Kondratieff Cycle)

    Einer der längeren Zyklen in der Zeitzyklusanalyse, erstmalig vom russichen Ökonomen Nikolai D. Kontratieff beschrieben. Kontratieff stellte fest, dass in Böresenkursen und zahlreichen Wirtschaftszweigen etwa 54 Jahre umfassende Zyklen erkennbar sind.
  • Kursdifferenz

    Die Differenz zwischen Geld- und Briefkurs eines Finanzinstruments.
  • Konjunkturoptimismus

    Ein Monatsbericht, der zur Geschäftslage für die kommenden 12 Monate befragt. Der Januar ist von der Umfrage ausgeschlossen.
  • Kreditsicherheit

    Ein Asset, das ein Kreditnehmer einem Kreditgeber zur Sicherung seines Darlehens anbietet.
  • Korrektur

    Eine kurzfristige Unterbrechung des aktuellen Trends mit Umkehr in die entgegengesetzte Richtung.
  • Kreditrisiko

    Verlustrisiko, das bei ausstehenden Kontrakten anfällt, sollte die Gegenseite ihren Verpflichtungen nicht nachkommen.
  • Kreuzkurs

    Der Wechselkurs zweier Währungen, die nicht den Dollar einschließen.
  • Kryptowährung

    Eine digitale Währung, die neue Währungseinheiten durch verschlüsselte Datensätze schafft. Kryptowährungen sind vom traditionellen Banksystem unabhängig. Bitcoin, Ethereum und Litecoin zählen zu den weltweit bekanntesten Digitalwährungen.
  • Kundenterminal

    Die Nutzeroberfläche der MT4 Trading-Plattform, auf der Trader laufend aktualisierte Kurse einsehen können. Weiterhin lassen sich über das Kundenterminal Orders freigeben und verwalten, technische Analysen durchführen, schreiben, Trading Robots testen und optimieren sowie Scripts und Indikatoren entwickeln.
  • Konsumentenpreisindex

    Der Konsumentenpreisindex (CPI) analysiert den gewichteten Preisdurchschnitt eines Waren- oder Dienstleistungskorbs, wie zum Beispiel Lebensmittel, Transportdienstleister und Gesundheitsartikel. Errechnet wird der Index, indem Preisänderungen für jeden einzelnen Posten im vorbestimmten Warenkorb ermittelt und aus diesen ein Mittelwert gebildet wird. Änderungen am CPI helfen bei der Einschätzung von Preisschwankungen die an die Lebenshaltungskosten geknüpft sind.
  • Kontraktbörse

    Kontraktbörsen zum Handel von Futures oder Optionskontrakten auf bestimmte Basiswaren werden durch die CFCT ernannt. Im Allgemeinen bezeichnen Kontraktbörsen sämtliche Warenterminbörsen.
  • Konvergenz

    In der Regel nähern sich die Kurse physischer Rohstoffe und Futures einander bis zum letzten Handelstag an.
  • Kill

    Eine Oder die annuliert ("gekillt") werden muss, wenn sie am Markt nicht gänzlich erfüllt werden kann.
  • Kitchin Wave

    Eine der bekanntesten Zyklen der Zeitzyklusanalyse, entdeckt von Joseph Kitchin. Er stellte fest, dass an den Aktienmärkten ein 40-monatiger Zyklus vorkam.
  •  Kiwi

    Umgangssprachliche Bezeichnung für den Neuseeland-Dollar.
  • Kerzenchart

    Eine Charttechnik, die im 18. Jahrhundert in Japan erfunden wurde. Ein standardisierter Kerzenchart besteht aus einer Reihe verschiedener Datenpunkte in Form von Kerzenkörpern. Die Farbgebung zeigt das Wesen der Kerzenkörper an: ein niedrigerer Schluss- als der Eröffnungskurs wird als rote Kerze dargestellt, während ein höherer Schluss- als der Eröffnungskurs grün dargestellt wird.
  • Kapazitätsauslastung

    Die Kapazitätsauslastung ist eine Kennzahl für den Anteil der Ressourcen eines Landes, der von Herstellern, Minen und der Versorgungswirtschaft verwendet wird. Ein höherer Wert wirkt sich positiv auf eine Landeswährung aus, während ein schwacher Wert einen negativen Effekt hat. Der Bericht wird von der US-Notenbank herausgegeben.
  • Kontoverlauf

    Im Kontoverlauf der MT4-Plattform werden alle geschlossenen Trades angezeigt, die über das jeweilige Konto abgewickelt wurden.
  • Investitionsaufwand

    Der Investitionsaufwand beziffert den notwendigen Kapitaleinsatz eines Unternehmens, um Umsätze zu halten oder, häufiger, um zusätzliche Gewinne einzufahren.
  • Kapitalgewinn

    Der Kapitalgewinn ist der Wertzuwachs eines Anlagegegenstands (Investment oder Immobilie) gegenüber seinem Kaufpreis. Der Gewinn wird erst mit dem Verkauf des Assets realisiert.
  • Kapitalverlust

    Wird ein Anlagegegenstand zu einem geringeren Preis verkauft als er eingekauft wurde, spricht man von Kapitalverlust.
  • Kursbereich

    Die Differenz zwischen dem höchsten und niedrigsten Kurs eines Wertpapiers, während einer festgelegten Tradingsession, einer Woche, eines Monats, eines Jahres etc.
  • Kurs

    Der Preis einer Währung im Vergleich zu einer anderen. Auch bekannt als Wechselkurs.

L

  • Latenz

    Latenz beschreibt in der Finanzwelt die Reaktionszeit (in der Regel Millisekunden), die das Senden und Ausführen eines Handelsauftrags durch den Server des Brokers beansprucht.
  • Langlebige Güter

    Konsumgüter wie Haushaltsgeräte, Endgeräte und Equipment, die in der Regel länger als 3 Jahre haltbar sind.
  • Limit-Order

    Eine Limit-Order ist eine Take-Profit-Order, die den Kauf oder Verkauf eines Finanzinstruments zu einem festgelegten oder höheren Preis auslöst. Da eine Limit-Order keine Markt-Order ist, wird sie möglicherweise nicht ausgeführt, wenn der festgelegte Kurs innerhalb einer bestimmten Zeit, in der die Order offen gehalten wird, nicht erreicht wird.
  • Linien-Chart

    Eine Kurs-Chart, die nur den Schlusskurs jeder Periode darstellt. Auf der Chart verbindet eine Linie alle Schlusskurse. Zusätzliche Informationen wie Öffnungs-, Höchst- und Tiefstkurse werden, der Einfachheit halber, vernachlässigt.
  • Linear Regression Channel

    Ein technisches Analysewerkzeug zur Bestimmung von Trends für bestimmte Kurse in einer Untersuchungsperiode. Für die Anwendung des Linear Regression Channels wird ein erster Kurs als Trendanfang gewählt. Daraufhin wird die Maus auf den zweiten Kurs in Trendrichtung gezogen.
  • Liquidtät (Liquider Markt)

    Marktliquidität beschreibt, wie viele Assets auf einem Markt (zum Beispiel dem Aktienmarkt eines Landes) preisstabil angeboten werden. Bargeld gilt dabei als liquidestes Asset, während Immobilien, Kunst und Sammlerstücke kaum liquide sind.
  • Litecoin

    Eine dezentrale Digitalwährung, die für Peer-to-Peer-Transaktionen genutzt wird. Insgesamt sollen 84 Millionen Litecoins in Umlauf gebracht werden.
  • Long

    Das Eröffnen einer Buy-Position am Markt.
  • Long Position

    Mit einer Long-Position kauft ein Trader eine Währung. Bei einem Währungspaar wird die erste der beiden Währungen - die Basiswährung - gekauft.
  • Loonie

    Spitzname für den Kanadischen Dollar (CAD).
  • Lot

    Ein Lot ist eine standardisierte Maßeinheit beim Handel mit Finanzinstrumenten. Beim Forex-Handel entspricht ein Lot 100.000 Einheiten der Basiswährung.

M

  • Maximaler Drawdown

    Der maximale Drawdown ist der größte Wertverlust (bis hin zu Null oder einem sehr geringen Betrag), den ein Trader durch verlustreiche Trades erleiden kann.
  • Mindesteinschuss

    Ein festgelegter Mindestbetrag (pro offenem Termingeschäft), den ein Kunde zum Halten offener Positionen auf seinem Margenkonto zurücklegen muss. Mindesteinschuss wird auch "minimale Erhaltungskosten" oder "Mindesteinlage" genannt.
  • Market-Maker

    Ein Market-Maker verpflichtet sich dem An- und Verkauf eines bestimmten Finanzinstruments zum angebotenen Geld- und Briefkurs.
  • Mittelfristiger Trend

    In der Dow-Theorie bezeichnet ein mittelfristiger Trend eine Korrektur des Haupttrends. Ein mittelfristiger Trend erstreckt sich in der Regel über 3 Wochen und bis zu 3 Monate.
  • Mengennotierung

    Hier gibt der Wechselkurs die Menge an ausländischen Währungseinheiten an, die zum Kauf 1 Einheit der inländischen Währung aufgebracht werden müssen.
  • Managed Floating

    Die offizielle Marktintervention einer Notenbank zur Stabilisierung von Preisen und des Wechselkurses.
  • Meldepflichtige Positionen

    Das Datum, zu dem Börsenkontrakte ausgeglichen werden.
  • Marge

    Ein Betrag, der von Tradern hinterlegt wird, um die Perfromance ihrer Order abzusichern. Die Marge ist jener Betrag, der anfällt, um laufende Positionen am Markt aktiv zu halten.
  • Markt-Order

    Mit einer Markt-Order beauftragt ein Investor seinen Broker oder einen Brokerdienstleister, ein Investment zum gegenwärtig besten Preis zu kaufen oder verkaufen.
  • Marktwert

    Das Einstiegskapital, das zum Handel an den Finanzmärkten eingebracht werden muss.
  • Marktrisiko

    Das Verlustrisiko, das ein Trader eingeht, sollten sich die Marktbedingungen nicht zu seinen Gunsten entwickeln.
  • Mikro-Lot

    Ein Mikro-Lot entspricht 1000 Einheiten der Basiswährung eines Währungspaares.
  • Markttiefe

    Die Anzahl offener Buy- und Sell-Orders, die zu unterschiedlichen Preisen auf ein Finanzinstrument gesetzt wurden.
  • Mikroökonomie

    Eine Disziplin der Volkswirtschaftslehre, die an einzelnen Firmen, klar definierten Gruppen oder Teilgebieten der Wirtschaft anknüpft. Die Mikroökonomie analysiert, warum verschiedene Güter unterschiedliche Werte besitzen, wie Individuen effizientere Entscheidungen treffen können und wie sich Individuen untereinander am besten koordinieren und miteinander kooperieren.
  • Momentum

    Eine Kennzahl zur Ermittlung von Wertpapierkursen.
  • Moving Average Convergence Divergence (MACD) (dt. gleitender Durchschnitt zusammen- und auseinanderlaufend)

    Der Moving Average Convergence Divergence (MACD) ist ein Trendfolgeindikator, der das Verhältnis zweier gleitender Durchschnitte von Kursen anzeigt. Der MACD wird ermittelt, indem der 26-tägige exponentielle gleitende Durchschnitt (exponential moving average (EMA)) vom 12-tägigen EMA abgezogen wird. Ein 9-tägiger EMA des MACD, "Signallinie" genannt, wird dann auf den MACD aufgezeichnet. Diese Linie kann, entsprechend der Stelle, an der sie den MACD schneidet, zur Generierung von Kauf- oder Verkaufsignalen genutzt werden.

N

  • NASDAQ

    Ein globaler elektronischer Handelsplatz zum Kauf und Verkauf von Wertpapieren. Er ist auch der Benchmark-Index für amerikanische Technologieaktien. Der NASDAQ wurde von der National Association of Securities Dealers (NASD) gegründet, um Investoren das Trading von Wertpapieren über ein computergesteuertes, schnelles und transparentes Sytem zu ermöglichen. NASDAQ nahm am 8. Februar 1971 die operative Geschäftstätigkeit auf.
  • Nachschuss-Aufforderung

    Die Auflage eines Brokers, weiteres Geld oder Sicherheiten auf das Einschusskonto einzuzahlen, damit das Konto die Mindesteinschuss-Marge deckt. Mit dieser Auflage sichern sich Broker gegenüber Tradern ab, damit ausreichend Mittel zur Deckung offener Positionen zur Verfügung stehen.
  • Notierungswährung

    Die zweite Währung bei einem Währungspaar wird Notierungswährung genannt. Auch Gegenwährung genannt. Sie gibt eine Größeneinheit des ersten Währungspaares (Basiswährung) wieder.
  • Netto-Performance

    Ein Zuwachs oder Rückgang im Nettowert eines Assets, abzüglich der Zuführungen, Auszahlungen und Tilgungen.
  • Niedrigpreis

    Der niedrigste Preis, zu dem ein Finanzinstrument innerhalb einer bestimmten Zeit gehandelt wurde.
  • New York Stock Exchange (NYSE)

    Der New York Stock Exchange (NYSE) ist eine Börse mit Sitz in New York City. Die Gesamtmarktkapitalisierung ihrer Werte macht sie zur größten Aktienbörse der Welt. Früher war der NYSE ein Privatunternehmen. In Folge der Übernahme der elektronischen Handelsbörse Archipelago im Jahr 2005 wurde der NYSE, der bis dahin ein Privatunternehmen war, zu einer öffentlichen Einrichtung.
  • Neuseeland-Dollar (NZD)

    Neuseeland-Dollar. Die Landeswährung Neuseelands, der Cook-Inseln, Niue, Pitcairn und Tokelau. Untergliedert in 100 Cent.
  • News (Tab)

    Ein Tab im MT4-Terminal, unter dem sämtliche News nach Thema, Kategorie und Eingangszeit gelistet werden.
  • NFP (Non-Farm Payrolls)

    Mit den Nonfarm Payrolls werden in Amerika alle Jobs mit Ausnahme der Landwirtschaftsarbeit, nicht eingetragenen Selbstständigen und Beschäftigten im Privathaushalt, dem Militär und Nachrichtendiensten beschrieben. Auch Eigentümer sind von der Erhebung ausgeschlossen. Das U.S. Bureau of Labour Statistics veröffentlicht die gefragten Nonfarm Payrolls als Teil seines Beschäftigungsberichts. Mit der Headline-Zahl, die die Veränderung der NFPs im Vergleich zum Vormonat angibt, wird die Gesundheit der amerikanischen Wirtschaft bewertet.
  • Nikkei

    Nikkei ist die Abkürzung für Japans 225 Werte umfassenden Aktienindex. Er ist ein kursgewichteter Index, der sich aus Japans 225 wichtigsten Unternehmen zusammensetzt, die an der Tokyoter Börse gehandelt werden. Der Nikkei ist das japanische Pendant zum Dow Jones Industrial Average Index der USA.
  •  No Dealing Desk

    Wenn Trader direkt auf den Interbankenmarkt zugreifen und die Abwicklung ihrer Transaktionen nicht über eine Handelsplattform (Dealing-Desk) abgewickelt wird.
  • Noise/Unschärfe

    Willkürliche Kursbewegungen. Im weitesten Kontext bezeichnet “Noise” Dateninformationen oder Kursaktivitäten, die übergeordnete Trends stören oder verfälschen.
  • Nominalwert

    Auch bekannt als Nennwert oder Nennbetrag. Der Preis, der auf einem gesetzlichen Zahlungsmittel oder Wertpapier aufgedruckt ist.
  • Norwegische Krone (NOK)

    Die Landeswährung Norwegens und der Bouvet-Inseln. Untergliedert in 100 ore.

O

  • OPEC

    Die Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) besteht aus den 12 wichtigsten ölexportierenden Nationen der Welt. Die OPEC wurde 1960 gegründet, um die Erdöl-Richtlinien ihrer Mitgliedsstaaten aufeinander abzustimmen und technische wie wirtschaftliche Hilfestellung zu leisten. Die OPEC ist ein Kartell, das die Erdölförderung regulieren möchte, um die Preise auf dem Weltmarkt zu bestimmen. Damit sollen extreme Schwankungen vermieden werden, die sich wiederum auf die Wirtschaft sowohl der Förder- als auch der Abnehmerländer auswirken.
  • Open

    Die Anfangsperiode einer Trading-Session, die offiziell von einer Börse benannt wird. Alle Transaktionen, die während dieser Periode eingehen, werden als "at the open" bezeichnet.
  • Open-Position

    Eine Position, die auf ein Finanzinstrument gesetzt wird, und Profit oder Verlust generieren kann.
  • Open-Order

    Eine Order, die so lange dem Markt ausgesetzt bleibt, bis der Trader sie schließt.
  • Open Trade Equity

    Der nicht-realisierte Gewinn oder Verlust offener Positionen.
  • Oszillator

    Ein Oszillator ist ein technisches Analysewerkzeug, das zwischen zwei Extremwerten pendelt und über die Ergebnisse eines Trendindikators für die Aufdeckung kurzfristiger überkaufter oder überverkaufter Konditionen gebildet wird. Sobald sich der Oszillator dem oberen Extremwert annähert, gilt das Asset als überkauft. Nähert sich der Oszillator dem unteren Extremwert an, gilt es als überverkauft.
  • OTC (Over the Counter)

    Traditionell wurden Forex-Paare außerbörslich - über das Telefon oder andere mobile Geräte - gehandelt.
  • Out of the Money (dt. aus dem Geld)

    Ein Ausdruck zur Beschreibung eines Trades, der Verlust generiert hat.
  • Overnight-Position

    Eine Position, die bis zum nächsten Handelstag offen gehalten wird.

P

  • Pip (Prozentsatz in Punkten)

    Ein Pip ist die geringste Kursbewegung, die ein Wechselkurs auf Basis der Marktkonvention notieren kann. Da die meisten großen Währungspaare auf vier Dezimalstellen bepreist werden, zeigt die letzte Dezimalstelle die geringste Veränderung an. Für die meisten Währungspaare entspricht dies 1/100 von 1% - oder einem Basispunkt. Die geringste Bewegung, die zum Beispiel der USD/CAD notieren kann, sind $0,0001 - oder ein Basispunkt.
  • Pivot Points

    Eine mathematische Formel zur Bestimmung der Unterstützungs- oder Widerstands-Bereiche innerhalb einer bestimmten Zeit. Diese Formeln können dazu genutzt werden, Intraday-, Tages-, Wochen-, Monats- oder Quartals-Bereiche zu errechnen.
  • Pit

    Der Bereich der Börse, an dem Termingeschäfte oder der Handel mit Optionen durch Zuruf ausgeführt werden. Auch bekannt als Grube.
  • Preisnotierung

    Ein Wechselkurs, bei dem der Preis für 1 Einheit der Auslandswährung in der einheimischen Währung angegeben wird.
  • Position

    Eine Verpflichtung, entweder Long oder Short, am Markt. Eine Position kann, je nach Marktlage, gewinnbringend oder ertraglos sein.
  • Position-Limit

    Der Höchstsatz an CFDs oder Forex-Paaren (Stückelungen), die ein Investor von einem Basiswert besitzen darf.
  • Produktpreisindex

    Ein Index, der Herstellern und Großhändlern die Kosten für Güter und Dienstleistungen anzeigt.
  • Pump and Dump

    Pump and dump beschreibt eine Form der Marktmanipulation: Ein Asset wird gekauft, um dessen Kurs in die Höhe zu treiben. Sodann werden weitere Trader auf die Wertsteigerung aufmerksam und wollen auch vom Aufwärtstrend profitieren. Sie kaufen und steigern den Preis weiter. Letztendlich verkaufen die Akteure ihre Anteile zum neuen, überteuerten Preis.
  • Provision

    Der Betrag, den ein Trader für die Abwicklung eines Trades an einen Broker entrichten muss.
  • Preisindex für Lebenshaltung

    Die durchschnittlichen Kosten, die für einen Waren- oder Dienstleistungskorb anfallen.

Q

  • Quantitative Lockerung

    Quantitative Lockerung ist eine Methode zur Senkung des Leitzinses bzw. zur Steigerung der Geldmenge. Zentralbanken kaufen Staatsanleihen oder andere Wertpapiere. Durch quantitative Lockerung wird die in Umlauf befindliche Geldmenge gesteigert, indem Institutionen mehr Geld zufließt, wodurch die Ausgabe von Krediten gefördert und die Liquidität gesteigert wird.

R

  • Rentenrendite

    Der Jahreszins geteilt durch den Wert zu dem eine Anleihe gekauft wurde.
  • Rohstoff

    Ein Rohstoff ist ein aus der Natur gewonnenes Verbrauchsgut. Röhstoffe können mit anderen Verbrauchsgütern gleicher Art getauscht werden und sind oft grundlegend für die Herstellung weiterer Güter oder auch Dienstleistungen.
  • Relative Strength Index

    Der Relative Strength Index (RSI) ist ein Momentum-Indikator, der vom renommierten Analysten Welles Wilder entwickelt wurde. Der Index vergleicht die Höhe jüngster Gewinne und Verluste innerhalb einer festgelegten Zeit, um die Geschwindigkeit und Veränderung der Kursbewegung einer Sicherheit zu messen. Er dient vorwiegend der Bestimmung überkaufter oder überverkaufter Märkte beim Handel eines Asstes.
  •  Rendite

    Die Rendite ist der Ertrag, den ein Investment generiert. Die Rendite wird als Prozentsatz angegeben.
  • Risikokapital

    Das Geld, das ein Anleger in die Finanzmärkte zu investieren bereit ist.
  • Rohöl

    Unraffiniertes, flüssiges Petroleum, das überwiegend aus Kohlenwasserstoffen, organischen Verbindungen und einem geringen Anteil Metall besteht.
  • Risikomanagement

    Zum Risikomanagement zählt die Bestimmung, Analyse und Akzeptanz- oder Minderung von Unsicherheit bei Investmententscheidungen. Jedes Mal, wenn ein Investor oder Fondsmanager das Verlustpotenzial eines Investments quantifiziert und analysiert und sein Handeln (oder Nichthandeln) nach seinen Investitionszielen und seiner Risikotoleranz entscheidet, betreibt er Risikomanagement.

S

  • Shooting star

    Eine Kerze, die sich an den Spitzen von Märkten bildet. Ihr Schatten ist mindestens doppelt so lang wie der Kerzenkörper. Der Kerzenkörper entsteht nahe dem Tiefststand einer Session mit nur wenig bis gar keinem Schatten nach unten. Die Kerze ähnelt einem umgedrehten Hammer.
  • Steigende Trendlinie

    Eine ansteigende Linie, die zwei oder mehr Tiefststände miteinander verbindet.
  • Scheffel

    Maßeinheit für Agrarrohstoffe.
  • Seitwärtsmarkt

    Ein seitwärts tendierender Markt ist ein Markt, in dem sich die Preise in keine deutliche Richtung entwickeln.
  • Schlusskurs

    Auch bekannt als Schlusspreis. Der letzte Kurs, zu dem ein Wertpapier an einem bestimmten Tag, einer Kerze oder einem Zeitraum gehandelt wurde.
  • Schlusspreis

    Der letzte Preis bei Ablauf einer Periode (Zeitraum).
  • Short

    Positionen bei Termingeschäften, bei denen Trader einen Kontrakt verkaufen, um ihn zu einem geringeren Preis zurückzukaufen und Gewinn zu generieren. Zeichnet der Kontrakt in dem Moment, in dem er zurückgekauft wird, höher schließt er mit Verlust ab.
  •  Abweichung

    Abweichung beschreibt die Differenz zwischen dem erwarteten Kurs eines Trades und dem Preis, zu dem der Trade letztendlich ausgeführt wird. Abweichungen entstehen oft in Phasen hoher Volatilität, wenn große Markt-Order ausgeführt werden, wenn am gewünschten Kursniveau nicht genügend Interesse besteht, den erwarteten Kurs eines Trades zu halten.
  • Scalping

    Eine Trading-Strategie, bei der kurzfristige Positionen zur Generierung akkumulierter Profite eröffnet und wieder geschlossen werden.
  • Saldo

    Das Saldo ist der Kontostand, ohne den Kredit und gleitenden Gewinn aktuell ausstehender Order.
  • Spekulanten

    Spekulanten sind Personen, die Derivate, Rohstoffe, Aktien, Equities oder Währungen mit einem höheren Risiko als durchschnittliche Trader handeln, um überdurchschnittliche Profite zu generieren.
  • Spot

    Spot beschreibt den Kassamarkt für einen physischen Rohstoff, an dem die Parteien mit einer sofortigen Auslieferung rechnen.
  • Stellungnahme der FED zur Geldpolitik (FOMC Statement)

    Nach jeder ordentlichen Sitzung veröffentlicht das FOMC ein Protokoll, in dem das Committee eine Wirtschaftsprognose sowie die währungspolitischen Entscheidungen bekannt gibt.
  • Spike

    Die plötzliche Aufwärts- oder Abwärtsbewegung eines Kurses innerhalb kürzester Zeit.
  • Stochastic

    Der Stochastik-Oszillator ist ein Momentum-Indikator, bei dem der Schlusskurs einer Sicherheit über einen bestimmten Zeitraum hinweg mit der Preisspanne verglichen wird. Die Empfindlichkeit des Oszillators für Marktbewegungen ist reduzierbar, indem der Zeitraum angepasst wird oder ein gleitender Durchschnitt vom Ergebnis ermittelt wird.
  • Stop Loss-Order

    Eine Order, die die Verlusthöhe eines Finanzinstruments limitiert. Das Finanzinstrument wird gekauft (oder verkauft) sobald der Kurs einen bestimmten Stop-Kurs über- oder unterschreitet. Eine Order zur Reduzierung von Verlusten einer Position.
  • Support-Level

    Der Begriff Unterstützung oder Support-Level, beschreibt das Kursniveau unterhalb dessen eine Aktie in der Vergangenheit selten notiert hat.

T

  • Take Profit-Order (T/P)

    Eine Order, die eine Position schließt, sobald ein bestimmtes Preislevel erreicht wurde.
  • Tradingplattform

    Eine Tradingplattform ist eine Software, über die Investoren und Trader durch einen Finanzmittler Positionen eröffnen, schließen und verwalten können.
  • Tageschart

    Ein Graph, der die Intraday-Bewegungen eines Finanzinstruments darstellt.
  • Tagesorder

    Eine Order, die automatisch abläuft, wenn Sie bis zum Ende des vorgemerkten Handelstages nicht ausgeführt wurde.
  •  Technische Analyse

    Die Technische Analyse ist ein Tradingwerkzeug, mit dem Wertpapiere bewertet werden. Durch die Analyse von Statistiken wird versucht, ihr zukünftiges Kursverhalten zu bestimmen. Die Statistiken setzen sich aus der Handelsaktivität - Kursbewegung und Volumen - zusammen. Anders als Fundamentalanalysten, die den intrinsischen Wert eines Wertpapiers evaluieren möchten, konzentrieren sich technische Analysten auf Preis-Charts und verschiedene Analysetools, die die Stärke oder Schwäche eines Wertpapiers sowie zukünftige Kursveränderungen prognostizieren.
  • Terminkontrakt

    Ein Terminkontrakt ist ein rechtsgültiger Vertrag, der am Handelsplatz einer Terminbörse abgeschlossen wird. Bei einem Terminkontrakt wird eine Handelsware oder ein Finanzinstrument zu einem festgelegten Termin in der Zukunft und einem zuvor festgelegten Preis gehandelt.
  • Tick

    Die geringste Kursschwankung eines Terminkontrakts. Auch bekannt als minimalste Kursänderung.
  • Tiefststand

    Der Tiefststand auf der Kurschart. An diesem Punkt übersteigt der Kauf- den Verkaufsdruck.
  • Three crows

    Ein Kerzenmuster, das aus drei roten Kerzen besteht, die auf oder nahe einem Tiefpunkt schließen. Nach einer weitläufigen Aufwärtsphase kann diese Kerzenformation eine Kursumkehr andeuten.
  • Three white soldiers

    Ein Kerzenmuster, das aus drei Kerzen besteht, die auf einem Hoch schließen und einen sich fortsetzenden Aufwärtstrend andeuten. Dieses Muster stellt einen verlässlichen Indikator für steigende Kurse dar. Vor allem, wenn sich diese Formation nach einer längeren Konsolidierungsphase bei einem Tief ergibt. Sie ist das Gegenteil der Three Crows-Kerzenformation.
  •  Trader

    Ein Investor, der Transaktionen an den Finanzmärkten ausführt.
  • Trailing Stop

    Eine Stop Loss-Order, mit der, bei gewinnbringenden Trades, Profite gesichert werden können.
  •  Transaktionszeitpunkt

    Der Tag an dem ein Finanzinstrument gehandelt wird.
  •  Terminkurs

    Als Terminkurs wird der Zins bezeichnet, der für zukünftige Finanztransaktionen anfällt. Er wird am Tag des Geschäftsabschlusses vereinbart und bleibt bis zum Erfüllungstag der selbe.

U

  • Unterbewertet

    Unterbewertet beschreibt ein Wertpapier oder ein Investment, das zu einem Preis verkauft wird, der unter dem intrinsischen Wert des Investments liegt.
  • US Aufsichtsbehörde für den Warenterminhandel (Commodities Futures Trading Commission/CFTC)

    Die amerikanische Aufsichtsbehörde für den Warenterminhandel wurde 1974 mit dem Ziel gegründet, offene, transparente, wettbewerbsfähige und zahlungskräftige Märkte zu fördern.
  • Underlying Futures Contract

    Ein Terminkontrakt, bei dem eine Option zum Kauf (im Fall eines Calls) oder zum Verkauf (im Fall eines Puts) ausgeübt wird.
  • US-Notenbank

    Die US-Notenbank ist die Zentralbank der Vereinigten Staaten und die wohl mächtigste Finanzinstitution der Welt. Die US-Notenbank wurde 1913 vom Amerikanischen Kongress gegründet, um ein sicheres, flexibles und stabiles Geld- und Finanzsystem aufzubauen.
  • US-Leitzins

    Der Leitzins der US-Notenbank ist jener Zins, zu dem Depotbanken Reserveguthaben kurzfristig an andere Banken verleihen.
  • Überspekulation

    Exzessives Tradingverhalten ohne gebührende Sorgfalt.
  • Überkaufter Markt

    Steigen die Kurse an den Märkten zu schnell, zeigen Oszillatoren diesen Kursanstieg als Extremwerte über einem Mittelwert an und beschreiben damit einen Überhang von Kaufpositionen am Markt. Oszillatoren bei Extremhochs können Signale für eine Trendwende geben. In der Anfangsphase eines Trends bewegen sich Oszillatoren gewöhnlich zu schnell in den Bereich eines überkauften Marktes und geben falsche Signale.
  • Überverkaufter Markt

    Wenn die Kurse am Markt zu schnell gefallen sind und kurz vor einer Korrektur-Rally oder einer Konsolidierungsphase stehen. Das Gegenteil eines überkauften Marktes.

V

  • Variabler Nachschuss

    Ein zurückgelegter Betrag, den ein Broker verlangt, um Verluste auszugleichen, falls das Saldo aufgrund ungünstiger Kursbewegungen unter das Mindestanforderungslevel fällt.
  • Volatilität

    Eine Messeinheit für die Stärke von Kursschwankungen eines Finanzinstruments innerhalb einer bestimmten Zeit. Die Volatilität kann entweder über die Standardabweichung oder die Abweichung vom Ertrag der Sicherheit oder ihrem Marktindex gemessen werden. Allgemein gilt: je höher die Volatilität eines Finanzinstrument desto risikoreicher ist es.
  • Volumen

    Die Anzahl der Käufe und Verkäufe von Terminkontrakten innerhalb einer bestimmten Zeit. Oft die Gesamtzahl der Transaktionen eines Handelstages.
  • Verkaufskurs

    Der Kurs, zu dem eine Bank eine Fremdwährung verkauft.
  • Verkäufe von Neubauten

    Ein Wirtschaftsindikator, der die Verkäufe von Neubauten ermittelt. Veröffentlicht vom U.S. Department of Commerce's Census Bureau. Der Indikator bezieht sowohl Mengen- als auch Preisstatistiken ein. Er gilt als nachlaufender Indikator (Spätindikator) für die Nachfrage am Markt und wirkt sich auf Hypothekenzinsen aus.
  • Verfügbare Zahlungsmittel

    Der Betrag auf einem Konto, der zur Abhebung oder Investition zur Verfügung steht.
  • Verfallzeit/-datum

    Auch Ablauf genannt. Der Moment oder Tag, an dem der Handel eines Finanzinstruments ausläuft.
  • Verbraucherpreisindex

    Ein amerikanischer Wirtschaftsindikator, der die Inflationsrate durch die Bewertung von Kursbewegungen eines repräsentativen Waren- und Dienstleistungskorbs misst. Nahrungsmittel und Energiequellen werden nicht in den Warenkorb einbezogen. Ein hoher Wert wirkt sich positiv auf eine Landeswährung aus, während ein niedrigerer Wert bearish ist. Der Verbraucherpreisindex wird jeden Monat vom Bureau of Labour Statistics herausgegeben.
  • Vermögensverwaltungskonto

    Ein Kontoinhaber bevöllmächtigt eine andere Instanz, in der Regel seinen Broker oder einen Commodity Trading Advisor, eigenständig Käufe und Verkäufe über sein Konto abzuwickeln. Auch Managed Account genannt.

W

  • Wallet

    In einem Wallet bewahren Investoren Ihre Kryptowährungsanteile auf.
  • Werktag

    Jene Tage, an denen die Zentralbank eines jeweiligen Landes geöffnet hat.
  • Wertpapier

    Ein Wertpapier ist ein austauschbares, handelbares Finanzinstrument mit monetärem Gegenwert. Für BDSwiss-Trader beschreibt der Begriff Wertpapier ein Besitzverhältnis bei einem öffentlich gehandelten Unternehmen (über Aktien).
  • Währungskorb

    Eine repräsentative Kollektion von Währungen, mit der der Wechselkurses einer Währung ermittelt werden kann.
  • Warenhandelsbilanz

    Die Warenhandelsbilanz ist die Differenz zwischen importierten und exportierten Gütern im Zeitraum des Berichtsmonats. Ein positiver Wert (z.B. höhere Exporte als Importe) wirkt sich auch positiv auf die Währung aus.
  • Wechselkurs

    Das Wertverhältnis zweier Währungen.
  • Widerstands-Level

    Widerstand oder Widerstands-Level sind Kurspunkte für ein bestimmtes Wertpapier auf einem Bar-Chart. Widerstandslevel zeigen an, dass ein Wertpapier in einem Aufwärtstrend ein bestimmtes Preisniveau erreicht hat. Widerstands-Level ergeben sich typischerweise bei Kurshöchstständen an range-gebundenen Märkten.
  • Wertsteigerung

    Steigt die Nachfrage für ein Finanzinstrument auf dem Markt und damit auch sein Wert, spricht man von Wertsteigerung.
  • Wertminderung

    Der Wertrückgang einer Währung aufgrund der Marktbedingungen, weniger durch behördliche Maßnahmen.
  • Währung

    Eine Währung ist das allgemein akzeptierte Geld einer Wirtschaftsregion. Eine Währung besteht in der Regel aus Münzen und Banknoten, die von der Regierung einer Wirtschaftsregion ausgegeben werden.
  • Währungsaufwertung

    Die Erhöhung des nominalen Wechselkurses einer Währung gegenüber einer anderen.
  • Währungspaar

    Eine Kursnotierung an der Börse oder ein Preisgefüge von Währungen, die am Forex-Markt gehandelt werden. Der Wert einer Währung wird als Kurs angegeben und durch den Vergleich mit einer anderen Währung bestimmt.
  • Wechselkursbindung

    Wechselkursbindung ist eine Form der Wechselkurspolitik, mit der ein Land oder eine Regierung den Wechselkurs einer Zentralbank an eine andere Landeswährung bindet.

Y

Z

  • ZAR

    Währungssymbol des südafrikanischen Rand.
  • Zahlungsbilanz

    Die systematische Aufzeichnung aller wirtschaftlichen Transaktionen einer Volkswirtschaft mit einem anderen Land innerhalb einer bestimmten Zeit.
  • ZEW Konjunkturerwartungen

    Der Index für Konjunkturerwartungen des deutschen Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) ermittelt einen 6-Monats-Ausblick für die Wirtschaft. Ein Wert über Null signalisiert Expansion, ein niedrigerer Wert Konjunkturpessimismus.
  • Zentrierter gleitender Durchschnitt

    Ein gleitender Durchschnitt aus der Zyklusanalyse, bei dem dem mittleren Abschnitt einer Periode (Zeitspanne) mehr Gewicht eingeräumt wird.
  • Zentralbank

    Ein staatliches Finanzinstitut, das die Währungspolitik im Auge behält und Landeswährung, Inflationsrate und den Leitzins eines Landes reguliert.
  • Zinssatz

    Der Zinssatz ist der Betrag, den ein Kreditgeber von einem Kreditnehmer für die Verwendung eines Assets verlangt. Er wird als Prozentsatz des Nennwerts ausgedrückt.
Risikohinweis: Der Handel mit Forex/CFDs und anderen Derivaten ist hochspekulativ und birgt ein hohes Risiko für Ihr Kapital. Offenlegung Allgemeiner Risiken